Seltsame Diagnosen

Mittwoch, 1. Februar 2017

Nervender Spam?

In letzter Zeit kommt immer wieder Spam auf meiner dienstlichen Mailadresse an. Es muss allerdings eine uralte Liste sein, die Mailadressen enthält, da der Spam immer noch an meine alte Adresse geschickt wird, die auf die neue umgeroutet ist.

Aber nun zum Inhalt, der nichtssagender Klickanglerinhalt ist. Wir lesen:


Hallo ,
Vielen Dank für die Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Team!
Wir haben so viele Leute gesehen, die den Weg beginnen

Zum Erfolg, dass wir wissen, können wir Ihnen helfen.

Alles, was Sie brauchen, wenn Sie diesen ersten Schritt, lernen, wie
Um die richtigen Dinge und die richtige Zeit zu tun, und ich weiß
Sie sind für das, Recht!

Wir sind hier um zu helfen!

Hier ist ein weiterer guter Ausgangspunkt, klicken Sie hier

Prost,

Daniel R.
Fintech Admin


Schön finde ich, dass das automatische Übersetzungsprogramm, das der Spamversender benutzt, das englische "Cheers" wenigstens richtig übersetzt.

Über die Sinnhaftigkeit einer solchen Aktion auf Arbeit werden wir dann das nächste Mal diskutieren.

Mittwoch, 30. November 2016

Minibarerweiterung

Minibarerweiterung

Da Frau Dinktoc dies erwähnte, die werte Leserschaft allerdings damit wohl weniger anfangen kann

Montag, 28. November 2016

Seltsame Erlebnisse

Da ist man für fast einen ganzen Monat in China (geplant waren zwei Wochen), und schon erlebt man Begegnungen der dritten Art, die verwirrend bis unerklärlich sind.

Beispielsweise in einem amerikanischen Schnellrestaurant einer bekannten Kette mit einem gelben Doppelbogen. Ein kleines Mädchen kam, unter Beobachtung ihres Vaters, zu mir an den Tisch und stellte sich, auf englisch, vor. Sie hatte offensichtlich gut in der Schule aufgepasst und wollte dieses Wissen nun ausprobieren. Gerne habe ich ihr Rede und Antwort gestanden.

Oder die Dame im Hotelfahrstuhl. Offensichtlich beschäftigte sie etwas mit ihrem Mobiltelefon, denn sie starrte angestrengt darauf. Dumm nur, dass die Fahrstuhlwände spiegelnd ausgeführt waren und man darauf erkennen konnte, dass sie vom Medizinalrat ein Foto machen wollte. Was ihr, aus den Augenwinkeln sah ich das, wohl auch gelang. Indes benötigte sie eine Weile dafür, so dass sie es fast verpasste, im richtigen Stockwerk auszusteigen.

Selbiges galt in ähnlicher Weise für eine junge Dame im Bahnhof von Baoding. Als Tipp für sie, wenn sie hier mitliest (was ich bezweifle): Wenn man von europäischen Langnasen Fotos oder Filmchen macht, dann bitte nicht vergessen: die LED auf der Handyrückseite vorher ausschalten! Die geht nämlich immer dann an, wenn man das Motiv anvisiert hat und aufnimmt. Es fällt minimal auf.

Und dann die Episode für die Desensibilisierten (die wissen schon, wer gemeint ist).
In Peking brachte man mich, da mein Flug zurück nach Deutschland morgens um 11 ging, die Nacht zuvor in einem Hotel in der Nähe des Flughafens unter. In der Nähe bedeutet hier: in der Anflugschneise der landenden Flugzeuge. Und zwar in solch Entfernung vom Flughafen, dass man den Maschinen ohne große Anstrengung beim Überflug den Bauch hätte streicheln können. Die Geräuschdämmung des Hotels gegenüber der Außenwelt war relativ gut, man hörte die Maschinen zwar, jedoch nicht in brüllender Lautstärke. Etwa alle drei bis fünf Minuten landete eine Maschine. Zur späten Schlafenszeit nach 23 Uhr wurde der Fluglärm eingestellt.

Kaum klang der Flugverkehr etwas ab, begann allerdings der Geschlechtsverkehr im direkten Nebenzimmer. Glauben Sie mir, es ist kein Spaß, einem kopulierenden chinesischen Pärchen akustisch beiwohnen zu müssen. Viele von Ihnen werden dieses Vergnügen wahrscheinlich noch nicht gehabt haben, damit können Sie sich in die Reihe der Glücklichen einordnen.
Chinesische Kopulationen klingen in etwa so wie das Geräusch bellender Seehunde. Allerdings mit höherer Tonfrequenz, da es das Weibchen ist, die für die Beschallung zuständig ist. Das Männchen gibt lediglich die Taktfrequenz vor. Und hält sich ansonsten akustisch zurück.

Nun liegt man im Bett und kann der Ausdauer chinesischer Männer frönen, Statistiken über die Kopulationsdauer erstellen, oder den Fernseher lauter drehen. Ich entschied mich für letzteres, obgleich mir die chinesische Sprache völlig unverständlich daherkommt. Irgendwann hörten dann auch die Geräusche im Nebenzimmer auf und ich konnte schlafen.

Bis sechs Uhr früh.
Dann startete der Zimmernachbar wieder durch und besorgte seiner Partnerin den Frühfi.. das Frühstück. Dieselbe akustische Untermalung wie in der Nacht, indes war der Herr wohl konditionsmäßig der ganzen Sache nur noch kurzfristig gewachsen und finalisierte, diesmal mit eigener Stimme, innerhalb weniger Sekunden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das einzige Pärchen, das ich später beim Frühstück sah, jenes aus dem Nachbarzimmer war. Während sie ohne äußerliche Zeichen den Frühstücksraum aufsuchte, schlurfte er, ziemlich geschafft, hinterher.

Ich konnte leider nicht mehr sehen, was er zur Stärkung zu sich nahm.

Samstag, 12. November 2016

Die Göttliche Komödie

Nachdem andernorts Kommentare einfach verschwinden wie Schmiergelder auf CDU-Konten oder NSU-Ermittlungsunterlagen, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, hier das ganze Thema erneut aufzugreifen.

Wie wir bereits in Dantes Göttlicher Komödie lesen können, sollen alle, die nun eintreten, alle einen ihre Hoffnung fahren lassen. Desweiteren kann ich mir nur vorstellen, dass einer der Höllenkreise aus Rosenkohl geformt sein muss, denn ein Kreis ist rund. Rund wie Rosenkohl, eine wirklich widerwärtige Art von Pflanze, die bestimmt nicht zum Verzehr erfunden wurde. Nein, das ist die vegane Schlange des Paradieses, die aus demselben vertrieben wurde, die grüne Mamba, deren giftiger Geschmack bereits auf der Zunge die Magenwände darauf vorbereitet, sich auf den Weg nach draußen, an die frische, kalte Umgebungsluft zu machen.

Rosenkohl sind die Kugeln, mit denen die Waffen derer geladen werden, die unschuldige Kinder und Menschen überfallen und mit dem Spruch "Aber die Vitamine!" skrupel- und gefühllos in den Hades der Geschmacklosigkeit schicken.

Ich bin mir auch sehr sicher, öffnete man die Büchse der Pandora, sie wäre mit Rosenkohl gefüllt. Neben dem Toupet Trumps, Hitlers Buch und Frau Araxes Trepanationsbohrer.

Nein, Rosenkohl, sosehr der Name auch etwas anderes versprechen mag, hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Liebreiz von Rosen zu tun. Es ist die Veganisierung des Bösen.

Mittwoch, 9. November 2016

Vorhersagen

"Die Rente ist sicher."

"Die Briten werden nicht den Brexit wählen."

"Trump wird niemals Präsident werden."

"Angela wird nicht noch einmal als Kanzlerin kandidieren."

Oh.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Ist das Bier?

Oder kann das weg?

Buttweisser.jpg

Ich habe da etwas beim Discounter gefunden und mir gedacht: gut, nimm es mit und untersuche es. Aber selbst nach den ersten Prüfungen kann ich immer noch nicht sagen, ob es nun wirklich Bier (oder Bierähnliches) ist. Bis jetzt lauten die Beobachtungen:

- es ist flüssig;
- es ist gelb;
- es enthält keinen Alkohol;
- es hat leichte Schaumspuren auf der Oberfläche.

Das trifft aber auch alles auf Pipi zu.

Sie sehen, es bleibt schwierig.

Montag, 19. Januar 2015

PEGIDA

ist ja immer noch in aller Munde. Gerade eben habe ich mir, abwesenheitsbedingt, die letzten Kommentare zum letzten Posting durchgelesen. Von DeprifreiLeben, Doctor Snuggles und Kontor111. Und dachte mir, da könnten wir die Diskussion auch hier weiterführen.

Fangen wir also mal an.

Ich finde die Ideen von Pegida ja gut. All diese schädlichen Einflüsse des Islam aus der deutschen Leitkultur auszumerzen. (Leidkultur? Friedrich Merz?) Ich wäre ja dafür, dass man den "Türkentrank" abschafft. Kaffee, wer braucht den schon? Als Nebeneffekt verschwänden damit auch all die unsäglichen Starbucks-Läden mit ihren Half-Decaf-Latte-Vanilla-Cappuccino-Sweet-Sour-Chickenleg-Full-Cream-Pappbechern zu 4 Euro 75. Die paar Arbeitslosen mehr, die durch die Pleite von Tchibo, Onko, Jacobs und anderen Kaffeeröstern auf der Straße stünden, könnten wir locker in ein neues Afghanistankontingent der Bundeswehr zur Bekämpfung des islamistischen Terrors am Hindukusch (ich weiß, Pakistan und China gehört auch ein Teil) eingliedern, damit löste man auch bestimmt proaktiv ein zukünftiges Rentenproblem.

Als zweites wäre ich für die Abschaffung der arabischen Zahlen. Was das für einen Vorteil brächte. Speziell für die Bankenlandschaft und die Steuerflüchtlinge. Und die Griechen erst. Also aus unserer Sicht. Keine arabischen Zahlen mehr bedeutet auch keinerlei Möglichkeit mehr, die genaue Zahlungshöhe festzustellen, die wir an Griechenland leisten müssten. Denn wieviel ist "viel"? Eine Hand voll? Zwei Hände voll? Wahrscheinlich zwei Hände voll, denn drei Hände voll kann man gar nicht mehr alleine halten, das wäre dann viel zu viel.
Und die Steuerflüchtlinge, die könnten beim Finanzamt ja gar nicht die Höhe der hinterzogenen Steuern angeben. "Wenig" würden die sagen. Aber was ist wenig? Keine Hand voll ist nichts. Zwei Hände voll ist viel. Eine Hand voll ist halb viel, was mehr als wenig ist. Es wird schwierig für die Finanzbehörden.

Nächster Punkt. Alkohol. Abschaffen, denn schon das Wort ist arabischen Ursprungs. Al-Kuhul. Und wer erfand es? Abu Bakr Muhammad ibn Zakariya ar-Razi klingt nicht wirklich deutsch, oder? Also weg mit dieser berauschenden Droge!

Und weg mit dem Döner, wobei Gyros erlaubt bleibt. Nur: worin unterscheiden sich Hähnchendöner und Hähnchengyros? Man weiß es manchmal nicht.

Dienstag, 6. Januar 2015

Statistiken

sind ja etwas Tolles. Nackte Zahlen, die an sich noch keinerlei große Aussagekraft besitzen und erst durch ihre Interpretation Gewicht bekommen. Ein Beispiel gefällig?

Nehmen wir einmal Autounfälle. Bestimmt gibt es dazu mannigfache Statistiken im Netz. Nun bin ich aber zu faul zum Suchen, aber ich kann jetzt schon mit Gewissheit folgendes behaupten:

1) Frauen sind in Saudi-Arabien die sichersten Autofahrerinnen. Denn sie verursachen nie Autounfälle.
2) Selbiges gilt übrigens für alle Bewohner von Helgoland, Hiddensee und den meisten ostfriesischen Inseln.

Oder nehmen wir einmal die Statistiken, der sich aktuell die Pegida-Anhänger bedienen. Die eine Islamisierung des Abendlandes anzeigen. Eine Überfremdung.
Ich frage mich ja, ob es auf Mallorca ähnliche Bewegungen gibt? Patriotische Espagnoles gegen den insularen Deutschen-Ansturm, abgekürzt PEgdiDA. Sollte doch im Sommer machbar sein, täglich um den Ballermann herum mit Transparenten zu demonstrieren, oder? Mit Spannung erwarte ich übrigens den Auftritt von PANASI, den "Patriotic American Natives Against the Settlement of Immigrants". Amerika den Indianern, weg mit der Eurpäisierung Nordamerikas!
Edit: Ist heute nicht auch das Dreikönigstreffen der Liberalen, dieser Partei, die nur noch in Spurenelementen vorkommt? Da wird es dann wohl schwierig werden, drei Könige zu treffen.

Unabhängig davon, wie gut man zielt.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gedanken (6)

Die Menschheit setzt der Schöpfung die Krone auf, steht in der Bibel. Oder so ähnlich.
Für mich ist die Zivilisierung des Menschen ja erst dann eingetreten und abgeschlossen, wenn auf der Hochzeit der Päpstin ihr und ihrer Gattin ein saudischer Markenwhisky kredenzt wird.

Und was die drohende Islamisierung des Abendlandes betrifft, wogegen so viele intelligente(?) Menschen auf die Straße gehen: mich ängstigt mehr die drohende Cocacolaisierung der gesamten Welt, angefangen mit dem TTIP. Das bricht uns eher das Genick als ein paar Religionsanhänger, die ihr Grundrecht auf freie Religionsausübung wahrnehmen wollen. Und was die Extremisten betrifft: die gibt es hüben wie drüben. Ich denke da nur an den Zölibat, beispielsweise.

Noch Fragen?

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Wirres (22)

Ich frage mich ja manchmal, ob Österreicher aufgrund ihrer Sprachvariationen den folgenden Satz mit drei bis fast viermal demselben Wort sagen können?

"Dieses Jahr zahlen wir dem Erntehelfer sein Gehalt im Weinlokal".
Aufgrund des Internets bleibe ich auch nicht davon verschont erfahren zu müssen, dass sich die Bayern nicht zu blöde sind, aus dem Fenster zu lehnen und zu fordern, dass in Zuwandererfamilien zuhause deutsch gesprochen werden soll. Gefordert von einem nach und nach zugewanderten Volk, das selbst noch nicht einmal die deutsche Sprache beherrscht. Wie sollen es dann die Zuwanderer aus Europa schaffen? Oder besser noch: wieviele Zuwanderer aus Sachsen leben inzwischen überall in Deutschland, die es nun zu missionieren gilt?
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Medizinalrat Prof. Dr. von Pé

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