Praxisleben

Montag, 1. Oktober 2018

Pustet vorsichtig Staub weg

Soso, bei Zweitag geht es also weiter. Mal schauen, ob ich in Zukunft Lust und Laune verspüre, mich länger auszulassen. Gäbe bestimmt das eine oder andere Thema. Aber die Zeit, die Zeit...

Nun ja, per heutigem Tag ist die Probezeit vorbei. Mein neuer Arbeitgeber, dre mich gleich mal knapp 4 Monate nach Dubai setzte ("...es wird so 4, vielleicht 6 Wochen lang sein, wo sie ein wenig bei den letzten Abnahmen helfen..."), winkt im Hintergrund mit neuen Projekten, die teilweise allerdings noch in der Angebotsphase stecken. Mal schauen, was daraus wird.

Ein Projekt, besser gesagt, das Projekt, wofür ich eigentlich eingestellt wurde, ist immer noch nicht als Vertrag unterzeichnet. Indes ein Parallelprojekt im selben Land ist bereits weiter. Man hat mir die Unterlagen gegeben, damit ich mich schon mal einlesen kann. Mein Lebenslauf wird demnächst dem Kunden vorgelegt, da ein im Projekt aufgeführtes Teammitglied noch in einem anderen Projekt gebunden ist. Das übliche Chaos halt.

Also, schaun wir mal, was die Zukunft so bringt.

Samstag, 27. Januar 2018

Treffer! (Continued 4)

Gestern war nun der besagte Termin mit der Mittleren Heeresleitung. Aufgrund besonderer Umstände im außengeschäftlichen Bereich hatte sich meine Verhandlungsposition um Einiges verbessert. So konnte ich denn wohlgemut die Pokerrunde betreten.

Ausgehend von der letzten Forderung meinerseits, die auf dem Worst-Case-Szenario aufgebaut war (Kompensation der Restlaufzeit bis zur Rente in Echtgehalt), bot man mir als Verhandlungsgrundlage 50% Aufschlag auf das Ursprungsangebot (rund ein Jahresgehalt). Mein Gegenangebot lag allerdings bei 3,5 mal Jahresgehalt. Nun galt es, die Kluft zu überbrücken. Es wurde das Angebot seitens der MHL auf 75% Aufschlag angehoben. Meine Gegenoffensive war die Reduktion auf 2,5 mal Jahresgehalt, ein nicht gerade geringer Abschlag meiner Ursprungsforderung.

Dies triggerte, ob meiner Signale, einer gütlichen Einigung näherzukommen, den Geschäftsbereichsleiter zu einem Anruf bei seinem Vorgesetzten, um zu sehen, was noch verhandelbar sei. Schließlich kehrte er nach etwa 10 Minuten zurück und erhöhte sein Angebot um 10.000 €. Mein ausdrucksloses Gesicht und die Anmerkung, dass die Mitte unserer Vorstellungen davon noch entfernt sei, ließen ihn nach etwas Überlegungszeit noch einmal 5.000 € drauflegen, mit der Bemerkung, dass er damit wirklich die Grenze erreicht habe und, falls das nicht zu einer Einigung führe, ein weiterer Anruf notwendig wäre.
Nun schaltete sich (wir waren an einem Zielpreisunterschied von 10.000 € angekommen) die Dame von HR ein und schlug vor, das Austrittsdatum um einen weiteren Monat nach hinten zu verschieben, das würde mir ja dann, die bezahlte Freistellung im Blick, auch wieder eine Teilkompensation des ausstehenden Betrages bringen. Nach etwas Überlegungszeit stimmte ich dem zu. Denn der Vertrag sieht vor, jeden Monat des früheren Austritts vor dem Enddatum mit einem halben Monatsgehalt zu vergüten. So scheide ich nun offiziell aus dem Unternehmen zum 31.8. aus. Wenn ich nicht früher gehe.

Ab 1.4. habe ich übrigens einen neuen Arbeitgeber.

Dienstag, 16. Januar 2018

Treffer! (Continued 3)

So. Nachdem sich der Chinabesuch verzögerte, da das Testinstitut wetterbedingt einen Ausweichtermin vorgeschlagen hatte (der Test fand im Freien statt), hatte ich Zeit, den Termin mit der Geschäftsbereichsleitung vorzuverlegen. Einen Tag vor der Betriebsweihnachtsfeier fand das Treffen am 20.12. statt. Der teilnehmende Geschäftsbereichsleiter war immer noch der Meinung, man könne auf meine Arbeitskraft verzichten. Er wollte nun meinen Preis wissen, den ich verlangte, um die Firma zu verlassen.

Nun, bis zur Rente sind es bei mir noch gut 14 Jahre, das heißt, diese Zeit muss ich im "Worst-Case-Szenario" überbrücken. Ihm war gleich klar, dass das bedeutete, das Jahresgehalt mit 14 zu multiplizieren. Das könne er nicht, meinte er, er müsse sowieso erst die Genehmigung des Mutterkonzerns einholen. Meine frage, über welches Budget er denn verfüge, blieb derweil unbeantwortet. Gleichzeitig wolle man mir aber auch kein Angebot machen, da ich dann ja den Preis hochtreiben könne. Nun denn.

Man trennte sich unter der Prämisse, ich solle mir doch Gedanken machen, mit welcher Abfindung ich zufrieden sei. Ein erneutes Meeting wurde für den 3.1. angesetzt, einen tag, an dem ich Urlaub hatte. Am 5.1. begab ich mich dann direkt aus dem Urlaub heraus auf eine weitere Reise, den Test und ein erneutes Klärungsmeeting in China, um das laufende Projekt weiter voranzutreiben. Planmäßig müsste ich am 19.1. zurückkommen, indes es entwickelt sich gerade eine kleine Verlängerung.

Mal sehen, ob ich den neuesten Termin am 26.1. wahrnehmen kann.

Mittwoch, 2. November 2016

Im Übrigen

ist im Moment alles ganz furchtbar schrecklich.

Schrecklich

Es sieht zwar aus wie ein in unseren Breiten bekannter Hopfen-Smoothie, allerdings bewegen wir uns bei den Rotationen im Biermischgetränkebereich. Ist es in Deutschland noch Fruchtsaft oder Limonade, das beigemischt wird, um die Einstiegsdroge auf 2,5% zu begrenzen, so wird hier offensichtlich Leitungswasser verwendet.

Wie schon gesagt, es ist alles ganz schrecklich.

Montag, 9. Mai 2016

Es kam dann doch...

vieles anders als erwartet. Fangen wir mal bei der Reise an. Statt nach Amsterdam bekam ich ein Ticket nach Paris. Und dann ging es so weiter:

FRA - CDG
CDG - CAN
CAN - NNY

Von Nanyang dann per Auto nach Luoyang. Dort dann ins Hotel und weiter nach:

Ausland011.jpg

Na, wer erkennt es?

Und für die ganzen Schwindler, die hier im Blog mitlesen, dann noch dies:

Ausland018.jpg

Ach ja, ein hungriger Bauch studiert nicht gerne. Daher gab es, und da hatten die Gastgeber aus unerfündlichen Gründen Angst, wir fielen vom Fleisch, immer wieder etwas zu essen:

Ausland012.jpg

Und auch zu trinken:

Ausland013.jpg

Ausland014.jpg

Wobei ersteres nicht schlecht, zweiteres jedoch mehr gelbes Wasser war. Wie gelber Schnee, nur nicht ganz so kalt. Und vom Geschmack? Nun, gelben Schnee habe ich bis dato noch nicht probiert.
Aber glücklicherweise gibt es auch noch Getränke, die in ihrer Spannungsebene dem bekannten Level entgegenkommen:

Ausland015.jpg

Etwas über 4 Volt, und schon sprechen die Chinesen von Starkbier.
Die Schwierigkeit ist ja, wenn man so viel dünnes Bier trinkt, muss man auch öfter die übriggebliebenen Trägerstoffe wegbringen. Und dafür gibt es, man glaubt es kaum, auch in China Toiletten. Nun weiß man aber, dass Chinesen alle relativ klein sind.

Ausland016.jpg

Aber dass sie so klein sind, hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Vor Schreck habe ich fast die Wand oberhalb angepinkelt.

Und weiter gehts. Von Luoyang per Auto nach Zhengzhou. Von dort dann
CGO - PVG,
um Kollegen abzuholen. Im Flughafenparkhaus dann wiederum der Beweis, dass Arschlöcher in allen Ländern der Welt zuhause sind:

Ausland017.jpg

Weiter mit dem Auto von Shanghai nach Yangzhou. Und dann, nach ein paar Tagen dienstlichen Aufenthaltes, ging es dann
YTY - SZX
weiter. Theoretisch. Denn ein heftiger Regen bewog den Piloten, nur wenige hundert Meter vor der Landebahn durchzustarten und nach CAN zu fliegen.
Ergo ging es für uns per Auto von Guangzhou nach Shenzhen. Dort dann ein weiterer Programmpunkt, den nächsten Tag dann wieder zurück nach Guangzhou und weiter nach Foshan. Per Auto. Dort der letzte Programmpunkt, bevor es dann von wieder nach Hause ging. Diesmal dann aber doch per Flugzeug, CAN - FRA.

Donnerstag, 14. April 2016

Dreizeichenbeitrag

FRA - AMS CDG - CAN - NNY - CZX - SZX - CSX - FRA. OHA.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Kurz und gut

Es gibt Schlimmeres. Diesmal allerdings eher Besseres. Der Medizinalrat ist auf Hausbesuch. Nur kurz, dafür aber intensiv. Und so:

Ausland001.jpg
lässt es sich auch mal vor Ort diagnostizieren.

Nun gut, es ist nicht immer so, die Patienten wünschen auch mal Besuche direkt im Haus, aber das hält sich im Rahmen. Und der Doktor erfreut sich indes an den Annehmlichkeiten für kurze Zeit.

Übrigens, die Lokation wurde hier immer noch nicht erraten.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Heimstatt

Die Änderungen sind eingetreten. Die Praxis firmiert wieder im Heimatland. Die weltwirtschaftliche Gesamtlage hat es so bestimmt. Nichtsdestotrotz kehrt keine Langeweile ein.

Wie auch, das Praxispersonal verlangt ungeteilte Aufmerksamkeit, die Nachwuchskraft zahnt bereits und bereitet sich auf Knieen vor. Oder auf das Knieen? Aktionen erfordern Reaktionen, Ruhe kehrt nicht ein.

Und nächste Woche dann drei Tage Krankenbesuche im Ausland. Man darf raten, wo. Der Daktari wird die Lösungsvorschläge bei Vorhandensein von Internet zeitnah kommentieren.

Aufi gehts!

Montag, 21. September 2015

Am Firmament

Der heiße Sommer ist offensichtlich vorüber, die ersten mäkeln schon über die frischen Temperaturen am Morgen. Gestern noch, ja, da jammerte man über schlaflose, verschwitzte Nächte. Nicht weil man physisch in zwischenmenschliche Beziehungen investierte, nein, eher darüber, dass die Außentemperaturen keine Abkühlung innerhalb der eigenen vier Wände zuließen.

Und die Wespen. Dieses Jahr soll es ja ein Plagenjahr gewesen sein, tonnenweise, wenn man den Boulevardzeitungen Glauben schenken kann, tonnenweise fielen die schwarzgelben Insekten über arglose und besorgte Bürger her. Der Blutzoll muss wohl so exorbitant gewesen sein, dass man sich gar nicht traute, Opferzahlen zu veröffentlichen.

Griechenland war auch noch so ein Thema. Kurz, prägnant, inzwischen vergessen. Eine neue Regierung, die sich erfolglos gegen den Goliath EU stellte. Gerade wieder im Amt bestätigt und nun soweit bemaulkorbt, dass sie dem Ausverkauf des Landes nur abnicken darf. Wer interessiert sich noch dafür? Niemand.

Denn bereits die nächste Sau wird durchs Dorf getrieben. Diesmal kommt die Sau aus Syrien. Geflüchtet vor dem Krieg. Und schon werden in Deutschland (und Europa) die Pfründe gesichert, die man sich damals auf Hilfen aus anderen Ländern aufgebaut hat. Das Hirn ist ein seltsames Organ. Vergisst zu schnell.

Auch hier in der Praxis zeichnen sich Änderungen ab. So wird wohl die lokale Niederlassung im Sand demnächst geschlossen werden. Aber nichtsdestotrotz wird Ausschau gehalten. Ob im Meer der ständigen Abwechslung Land zu sehen sein wird.

Und dann heißt es wieder: Auf zu neuen Ufern!

Sonntag, 19. April 2015

Feindliche Übernahme?

Und dann stehst du im großen, schwedischen Möbelhaus an den Kassen an und fragst dich, weshalb die Ninjas den Laden übernommen haben?

IMG-20150417-00548.jpg
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