Praxisleben

Dienstag, 23. November 2021

In Space nobody will hear you scream...

Wir erinnern uns an die Geburtstagsgeschenke von vor knapp einem Monat. Nun denn, ich habe mir den Ratschlag dann, der beim Kinderpsychiatertermin am 10. November wiederholt wurde, zu Herzen genommen und versucht(!), mit den Kindern Kontakt aufzunehmen.

Am Sonntag, den 14.11. rief ich zu einer kirchenverträglichen Zeit (10 Uhr) mehrfach auf der Festnetznummer des Hauses an, nicht ohne vorher sicherzustellen, dass auch jemand zuhause war (und ja, es waren alle da, sogar der neue Freund der Gattin). Das Telefon klingelte zweimal bis zum Anrufbeantworter durch. Es nahm niemand ab. Gut, kann man ja auch überhören.

Danach rief ich zweimal auf dem Mobilen von K2 an. Beide Male wurde ich sofort auf den Anrufbeantworter geworfen. Dort hinterließ ich beim zweiten Anruf eine Nachricht. Auch schickte ich K2 über WhatsApp Nachrichten.

Es kamen übrigens keine Reaktionen.

Am Samstag, den 20.11.21 rief ich dann erneut zwecks Terminvereinbarung das Festnetztelefon, diesmal gegen 14 Uhr, an. Auch diesmal versicherte ich mich der Anwesenheit der Noch-Gattin im Haus. Ich hinterließ auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht, die ich mitschnitt. Danach rief ich auf dem Handy von K2 an, schnitt die Nachricht ebenfalls mit, da ich hier auch wieder sofort auf den AB geleitet wurde.

Es gab weder eine Antwort, noch einen Rückruf.

Alle Anrufe protokollierte ich durch die Anrufliste meines Mobiltelefons und schickte sie dann inklusive der wav-Dateien ans Jugendamt. Mein Mailtext lautete:
"Sehr geehrte Frau [Familienhilfe],

am gestrigen Sonntag versuchte ich um 10 Uhr morgens mehrfach, Kontakt mit meinen Kindern zwecks eines möglichen Umgangstermins aufzunehmen. Wie Sie aus beiliegenden Screenshots meines Mobiltelefons unschwer erkennen können, rief ich die Festnetznummer des Hauses wiederholt an, die bis zur Anrufbeantworteransage durchklingelte.

Ebenso rief ich die Mobilnummer von [K2] an, die mich jedesmal sofort auf den Anrufbeantworter schickte. Dort hinterließ ich auch eine Nachricht.

Bis jetzt habe ich keinerlei Rückmeldung erhalten. Die gesamten Familienmitglieder befanden sich zu diesem Zeitpunkt nachweislich im Haus.

Ich bitte dies zu berücksichtigen, wenn die Frage des Umgangs wieder auf den Tisch kommt.

Mit freundlichen Grüßen

...

Sehr geehrte Frau [Familienhilfe], sehr geehrte Frau [Jugendamt],

in Erweiterung meiner letzten Mail vom 15.11.2021 möchte ich Sie darüber informieren, dass ich am Samstag, den 20.11.2021 erneut versuchte, meine Kinder zu kontaktieren. Als Anlage habe ich sowohl die Screenshots der Anrufe von meinem Mobiltelefon angehängt, als auch die aufgezeichneten Sprachnachrichten, die ich hinterlassen habe. Bis jetzt (Montag, 22.11.2021, 11:45 Uhr) habe ich keinerlei Rückmeldung, auch nicht durch [Noch-Gattin], erhalten. Unter diesen Umständen ist es mir nur sehr erschwert möglich, Ihrem Vorschlag, der in der Besprechung vom 29.10.2021 erfolgte und sagte, ich solle versuchen, mit meinen Kindern Kontakt aufzunehmen, Folge zu leisten.
Welche weiteren Lösungsvorschläge bieten Sie zum Wohle der Kinder an?

Mit freundlichen Grüßen"

Darauf kam heute folgende Antwort:
"Sehr geehrter Herr [Pé],

bei unserem Gespräch am 29.10.21 hatten wir vereinbart, dass Sie den Kindern immer wieder ein Angebot machen, um sich sehen zu können. Ich denke, es war uns allen klar, dass dies ein Prozess sein wird, der Geduld und Empathie verlangt und der nicht binnen kürzester Zeit abgeschlossen sein kann.

Unsere Aufgabe ist es nicht, Ihnen Lösungsvorschläge anzubieten, vielmehr müssen Sie als Eltern zu einer gemeinsamen Lösung kommen. Unser Auftrag besteht darin, zwischen Ihnen zu vermitteln und zu versuchen, mit Ihnen beiden Lösungswege erarbeiten, die Sie im Sinne Ihrer Kinder gut umsetzen können. Sollte sich hier keine Annäherung ergeben oder Sie unzufrieden sein mit der bestehenden Situation, haben Sie natürlich jederzeit die Möglichkeit, eine gerichtliche Umgangsvereinbarung zu erwirken.

Freundliche Grüße

Im Auftrag"

So. Darauf darf sich nun jeder seinen Reim machen. Ich kann jetzt auch Väter verstehen, die einfach "ihre Kinder nie mehr sehen und sich nicht bemühen", wie es so schön heißt.

P.S.: Es gibt übrigens kein Protokoll vom 29.10.21, das habe ich erst auf Nachfrage erfahren:
"Sehr geehrter Herr [Pé],

von unserem Gespräch wurde kein offizielles Protokoll gefertigt, so dass ich Ihnen keines zukommen lassen kann.

Freundliche Grüße

Im Auftrag"

Freitag, 29. Oktober 2021

Geburtstagsgeschenke

Es gibt zwei Arten von Geburtstagsgeschenken: die einen, bei denen man merkt, dass sich der Beschenkende Gedanken gemacht hat, um wirklich etwas Schönes zu schenken. Diese Geschenke müssen nicht einmal teuer sein, es reicht ein Stein, ein Ding, an das eine Erinnerung geknüpft ist. Etwas, das man aus dem Regal nimmt, sich anschaut und dann mit einem Lächeln im Gesicht und einem schönen Gefühl wieder zurücklegt.

Dann gibt es die anderen Geschenke, die den Schenkenden im Fokus haben. Geschenke, die einen Markennamen haben müssen, teuer sind, die etwas darstellen. Nicht für den Beschenkenden, um ihm ein gutes Gefühl zu geben oder ihn glücklich zu machen, sondern das Ego des Schenkenden stärken sollen, die Bewunderung, was der sich leisten kann zu verschenken.

Von beiden bekam ich heute nichts.

Indes, mein Anwalt informierte mich über eine Antwort, die er seiner Stellungnahme bezüglich der Unterhaltsforderung, die die Gegenseite ans Gericht geschickt hatte, nachträglich zugefügt habe. Diese basiere auf meinem Steuerbescheid, den ich bekam. In seinem Zusatz zweifelte nun der Anwalt die eidesstattliche Versicherung der Noch-Gattin an, die behauptete, sie verdiene lediglich maximal 100 € im Monat. Das Finanzamt hatte ihre Einkünfte auf 5000 €/a geschätzt, da sie wohl keine Auskunft erteilte. Das hat nun Relevanz für die Unterhaltsberechnung. Zumindest ein kleiner Lichtblick.

Zu den schlechten Geschenken gehört aber auch der heutige Jugendamtstermin. Da ich meine Kinder seit Juli 21 nicht mehr sehe, wollte man zu einem Konsens kommen.
Vorabinfo: Der Konsens besteht daraus, dass ich hie und da mal anrufen soll, ob meine Kinder Lust hätten, mit mir was zu unternehmen. Keine Planungssicherheit für die Kinder und mich, kein fester Zeitrahmen, an dem man sich orientieren kann. Alles der Situation geschuldet.

Die Situation:
Nach dem ersten Samstagstermin hätte der 11jährige getobt, gesagt, seine Mutter hätte mir Haus und Geld weggenommen, er ließ sich nicht beruhigen. Der direkte Nachbar sei gekommen und habe ihn für einige Stunden mitgenommen. Ihm habe er dieselbe Geschichte erzählt. Die Aufregung habe am Sonntag und Montag auch noch angehalten, so dass selbst die Schulbegleitung gesagt habe, er sei in der Schule nicht zur Mitarbeit zu bewegen gewesen.
Neue Infos, die ich mitschrieb:
- Der 11jährige bekommt Medikamente wegen Depression und wegen Autismus, er geht zu einer Psychiaterin in HD.
- In 2 Wochen soll die Diagnose für die 6jährige kommen, ob sie Autismus habe. Sie weine immer, die Schule mache ihr Schwierigkeiten.
- Laut Gattin sei alles gut, so lange mich die Kinder nicht sehen, dann habe sie sie im Griff.
- Ich hätte sie nicht bezüglich der Einschulung gefragt (ich habe sie angerufen, sie ließ es durchklingeln, rief nie zurück), die Schule habe sie informiert, dass ich mich erkundigt hätte. Weshalb ich nicht direkt mit ihr spräche?
- Sie habe mehrfach der 6jährigen (und angeblich mir) gesagt, dass ich der 6jährigen einen Schulranzen kaufe. Da ich das nicht gemacht habe, hätte der AGFJ (=Familienhilfe) einspringen müssen, um den Ranzen zu zahlen (ob teilweise oder ganz, das entzieht sich meiner Kenntnis)
- am Elternabend der 6jährigen wäre mein Stuhl neben ihr freigewesen, sie hätten extra mit mir gerechnet, ich sei nicht gekommen. Ich hätte aber die Einladung bekommen (hier kam nie ein Brief der Schule an, geschweige denn eine Info von der Noch-Gattin).

Nun ja.

Dienstag, 13. Juli 2021

Regeln?

Regeln gelten nur für die Anderen. So erscheint mir im Moment das Verhalten der Gattin.

Beim Jugendamt wurde vereinbart, dass ich vierzehntägig samstags die Kinder um 11:30h zu Hause abholen darf (davor sind sie wohl beim Tennis) und um 19 Uhr wieder abliefern soll. Seit Anbeginn der Umgangstage ist nun ein Ritual, dass die Kleinste mit ihren 6 Jahren mich fragt, ob ich nicht beim Abliefern noch mit reinkommen kann und eine Viertelstunde oder länger bei ihr bleiben. Dabei reicht es vollkommen, dass ich in Kontaktweite neben ihr auf dem Sofa sitze, während sie etwas spielt oder auf dem Handy schaut. Jedesmal sage ich ihr, dass ihre Mutter das wohl nicht erlauben wird. Jedesmal gibt es Tränen und Bettelei, bis es die Mutter dann doch erlaubt.

Und dem hat nun die Mutter einen Riegel vorgeschoben, in dem sie eigenmächtig entschied und mir per Email mitteilte, dass ich ab sofort die Kinder am Bahnhof (3 Minuten Laufweite vom Haus entfernt) abzuholen und wieder zurückzubringen habe, da das "im Interesse der Kinder" sei. Letzten Samstag war es dann soweit. Und beim Zurückbringen exakt dieselbe Szene von der Kleinsten, ob ich nicht doch noch mitkommen dürfe? Ich durfte nicht.

Nun, ich habe auf die Mail geantwortet, dass es weder im Interesse der Kinder sei, noch der Vereinbarung, die im Beisein des Jugendamtes getroffen wurde, entspräche und das Jugendamt in Kopie gesetzt.

Passiert ist nichts.

Montag, 21. Juni 2021

Es kann der frömmste Mensch

nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt...

Nun denn, es sind seit damals gut viereinhalb Monate vergangen. Und immer noch tobt die Schlammschlacht. Es sind immer wieder neue Kleinkriegsschauplätze, die eröffnet werden und die viel Zeit und noch mehr Nerven kosten, bis man dann in ganz kleinen Schritten etwas vorwärts kommt.

Seien es die Besuchstage für die Kinder, die inzwischen 14tägig Samstags stattfinden (nachdem die Gattin zuvor darauf bestand, dass das Jugendamt an diesen Tagen kontrollierend zugegen sei. Was dazu führte, dass diese Besuchstage nur unter der Woche stattfinden konnten und ich jedesmal einen Tag Urlaub einreichen musste).
Seien es meine persönlichen Gegenstände, die vor der Ehe angeschafft wurden, und die immer noch im Haus sind. Trotz eines Schreibens meines Anwalts an ihren Anwalt, dass er seiner Mandantin doch bitte ins Gewissen reden solle, diese herauszugeben, weigert sich die Gattin immer noch, sogar in Kenntnis dieses Schreibens, jene Gegenstände herauszugeben.
Seien es offizielle Schreiben mit Unterschriftspflicht beider Eltern zum Wohle eines der Kinder (Schulbegleitung), die nicht an mich weitergeleitet werden, trotzdem bekomme ich im Gegenzug vom Jugendamt schriftlich den schwarzen Peter zugeschoben, ich habe ja den betreffenden Antrag nicht unterschrieben, obgleich er schon seit langer Zeit zugestellt worden sei.

Die Gattin leidet vermutlich unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die sich unter anderem dadurch äußert, dass ständiger Streit, ein ständiger Konflikt wie ein Energielieferant für sie wirkt. Bereits in der Ehe konnte ich das feststellen, mir allerdings nie einen Reim darauf machen, weshalb jetzt schon wieder wegen einer Nichtigkeit ein Streit vom Zaun gebrochen und aufgebauscht wurde. Erst in letzter Zeit, durch Beschäftigung mit dem Thema, ergeben sämtliche Verhaltensweisen einen Sinn. Vom Love-Bombing am Anfang (ich durfte im Haushalt keinen Finger rühren, wurde von vorne bis hinten bedient) bis hin zum Gaslighting am Ende (es wurde nur noch für die Kinder und sie gekocht, ich wurde nicht mehr informiert, ob und wann es Essen gab. Kam ich dann in die Küche, hieß es: wenn du was essen willst, musst du es selber machen). Von außerhalb des Budgets liegenden teuren Geschenken am Anfang (das aktuellste Smartphone, obwohl ich ein funktionierendes Telefon hatte) bis hin zu überhaupt keiner Aufmerksamkeit mehr zum Geburtstag oder zu Weihnachten.
Und immer die direkte Botschaft, es sei alles meine Schuld, ich müsse mich jedes Mal entschuldigen, auch bei Streits, die sie vom Zaun gebrochen hatte, denn schließlich hätte ich diese Streits provoziert (vermutlich durch mein Atmen oder meine reine Existenz).

Wenn man diese narzisstische Persönlichkeitsstörung nicht kennt, wenn man nie davon gehört hat, wird man mit der Zeit so verunsichert, dass man wirklich glaubt, an allem Schuld zu sein. Denn eine weitere Facette ist, dass der Narzisst bewusst alle Personen aus dem Umfeld entfernt, die einen selbst unterstützen. Und nur noch Personen zulässt, die die Position des Narzissten stärken. Mein 50ster Geburtstag, beispielsweise: von all den Leuten, die kamen, war genau eine(!) Person dabei, die ich eingeladen hatte. Alle anderen (über 10 Personen) hatte die Gattin eingeladen.

Und nun geht es eben im getrennten Zustand weiter. Es werden mir wieder für alles Knüppel zwischen die Beine geworfen.
Nun ja.

Donnerstag, 5. November 2020

Hat sich inzwischen aus dem Sand herausgegraben

November Zweitausendzwanzig. Was haben wir nicht alles erlebt. Ein Projekt in Ägypten, das Ende März von unserer Seite verlassen wurde, da der Auftraggeber die Zahlung unserer Rechnung als minder wichtig einstufte, den vereinbarten Vertragszeitraum indes um 5 Monate überschritt und sich weigerte, einer Vertragsverlängerung zuzustimmen.

Ein Virus, der dazu führte, aus Ägypten vor Schließung der dortigen Flughäfen das Land zu verlassen, um nicht beim nichtzahlenden Auftraggeber auf eigene Kosten zu versauern.

Eine seit Januar wartende Schulter-OP nebst Rekonvaleszenzphase, die zur Überbrückung der projektfreien Zeit genutzt wurde, jedoch auch dazu führte, dass die Krankenkasse einen Monatslohn übernehmen musste.

Ein neues Projekt, diesmal sogar in Deutschland, das im Juli begann und jetzt langsam Fahrt aufnimmt. Sehr viel Büroarbeit mit multiplen Bürostandorten, aufgrund des Virus allerdings wieder sehr reduziert und hauptsächlich inzwischen Homeoffice oder Stammsitz Firma, nicht jedoch in Unterfranken oder Südniedersachsen.

Und bei Ihnen so?

Samstag, 13. April 2019

Kehrt inzwischen Staub weg

Denn nun ist der Pathologe seit einem Monat bereits im Lande der simplen Abus und Sphinxen und schaut zeitweise auf einen Kanal, der in der Nähe vorbeischwappt. Indes, die übergroßen, versteinerten Toblerones hat er noch nicht gesehen, genausowenig war er in der Bibliothek oder im Wüstenfuchslager.

Dafür ist momentan mal wieder keine Zeit, Arbeit ist das halbe Leben, die andere Hälfte wird durch Nahrungsaufnahme und Schlafmangel ausgeglichen. Ende November steht momentan als Ausreisedatunm auf der Liste. Aber wie so oft wird sich das wahrscheinlich noch etwas rauszögern.

Wie so ein Brexit.

Montag, 1. Oktober 2018

Pustet vorsichtig Staub weg

Soso, bei Zweitag geht es also weiter. Mal schauen, ob ich in Zukunft Lust und Laune verspüre, mich länger auszulassen. Gäbe bestimmt das eine oder andere Thema. Aber die Zeit, die Zeit...

Nun ja, per heutigem Tag ist die Probezeit vorbei. Mein neuer Arbeitgeber, dre mich gleich mal knapp 4 Monate nach Dubai setzte ("...es wird so 4, vielleicht 6 Wochen lang sein, wo sie ein wenig bei den letzten Abnahmen helfen..."), winkt im Hintergrund mit neuen Projekten, die teilweise allerdings noch in der Angebotsphase stecken. Mal schauen, was daraus wird.

Ein Projekt, besser gesagt, das Projekt, wofür ich eigentlich eingestellt wurde, ist immer noch nicht als Vertrag unterzeichnet. Indes ein Parallelprojekt im selben Land ist bereits weiter. Man hat mir die Unterlagen gegeben, damit ich mich schon mal einlesen kann. Mein Lebenslauf wird demnächst dem Kunden vorgelegt, da ein im Projekt aufgeführtes Teammitglied noch in einem anderen Projekt gebunden ist. Das übliche Chaos halt.

Also, schaun wir mal, was die Zukunft so bringt.

Samstag, 27. Januar 2018

Treffer! (Continued 4)

Gestern war nun der besagte Termin mit der Mittleren Heeresleitung. Aufgrund besonderer Umstände im außengeschäftlichen Bereich hatte sich meine Verhandlungsposition um Einiges verbessert. So konnte ich denn wohlgemut die Pokerrunde betreten.

Ausgehend von der letzten Forderung meinerseits, die auf dem Worst-Case-Szenario aufgebaut war (Kompensation der Restlaufzeit bis zur Rente in Echtgehalt), bot man mir als Verhandlungsgrundlage 50% Aufschlag auf das Ursprungsangebot (rund ein Jahresgehalt). Mein Gegenangebot lag allerdings bei 3,5 mal Jahresgehalt. Nun galt es, die Kluft zu überbrücken. Es wurde das Angebot seitens der MHL auf 75% Aufschlag angehoben. Meine Gegenoffensive war die Reduktion auf 2,5 mal Jahresgehalt, ein nicht gerade geringer Abschlag meiner Ursprungsforderung.

Dies triggerte, ob meiner Signale, einer gütlichen Einigung näherzukommen, den Geschäftsbereichsleiter zu einem Anruf bei seinem Vorgesetzten, um zu sehen, was noch verhandelbar sei. Schließlich kehrte er nach etwa 10 Minuten zurück und erhöhte sein Angebot um 10.000 €. Mein ausdrucksloses Gesicht und die Anmerkung, dass die Mitte unserer Vorstellungen davon noch entfernt sei, ließen ihn nach etwas Überlegungszeit noch einmal 5.000 € drauflegen, mit der Bemerkung, dass er damit wirklich die Grenze erreicht habe und, falls das nicht zu einer Einigung führe, ein weiterer Anruf notwendig wäre.
Nun schaltete sich (wir waren an einem Zielpreisunterschied von 10.000 € angekommen) die Dame von HR ein und schlug vor, das Austrittsdatum um einen weiteren Monat nach hinten zu verschieben, das würde mir ja dann, die bezahlte Freistellung im Blick, auch wieder eine Teilkompensation des ausstehenden Betrages bringen. Nach etwas Überlegungszeit stimmte ich dem zu. Denn der Vertrag sieht vor, jeden Monat des früheren Austritts vor dem Enddatum mit einem halben Monatsgehalt zu vergüten. So scheide ich nun offiziell aus dem Unternehmen zum 31.8. aus. Wenn ich nicht früher gehe.

Ab 1.4. habe ich übrigens einen neuen Arbeitgeber.

Dienstag, 16. Januar 2018

Treffer! (Continued 3)

So. Nachdem sich der Chinabesuch verzögerte, da das Testinstitut wetterbedingt einen Ausweichtermin vorgeschlagen hatte (der Test fand im Freien statt), hatte ich Zeit, den Termin mit der Geschäftsbereichsleitung vorzuverlegen. Einen Tag vor der Betriebsweihnachtsfeier fand das Treffen am 20.12. statt. Der teilnehmende Geschäftsbereichsleiter war immer noch der Meinung, man könne auf meine Arbeitskraft verzichten. Er wollte nun meinen Preis wissen, den ich verlangte, um die Firma zu verlassen.

Nun, bis zur Rente sind es bei mir noch gut 14 Jahre, das heißt, diese Zeit muss ich im "Worst-Case-Szenario" überbrücken. Ihm war gleich klar, dass das bedeutete, das Jahresgehalt mit 14 zu multiplizieren. Das könne er nicht, meinte er, er müsse sowieso erst die Genehmigung des Mutterkonzerns einholen. Meine frage, über welches Budget er denn verfüge, blieb derweil unbeantwortet. Gleichzeitig wolle man mir aber auch kein Angebot machen, da ich dann ja den Preis hochtreiben könne. Nun denn.

Man trennte sich unter der Prämisse, ich solle mir doch Gedanken machen, mit welcher Abfindung ich zufrieden sei. Ein erneutes Meeting wurde für den 3.1. angesetzt, einen tag, an dem ich Urlaub hatte. Am 5.1. begab ich mich dann direkt aus dem Urlaub heraus auf eine weitere Reise, den Test und ein erneutes Klärungsmeeting in China, um das laufende Projekt weiter voranzutreiben. Planmäßig müsste ich am 19.1. zurückkommen, indes es entwickelt sich gerade eine kleine Verlängerung.

Mal sehen, ob ich den neuesten Termin am 26.1. wahrnehmen kann.

Mittwoch, 2. November 2016

Im Übrigen

ist im Moment alles ganz furchtbar schrecklich.

Schrecklich

Es sieht zwar aus wie ein in unseren Breiten bekannter Hopfen-Smoothie, allerdings bewegen wir uns bei den Rotationen im Biermischgetränkebereich. Ist es in Deutschland noch Fruchtsaft oder Limonade, das beigemischt wird, um die Einstiegsdroge auf 2,5% zu begrenzen, so wird hier offensichtlich Leitungswasser verwendet.

Wie schon gesagt, es ist alles ganz schrecklich.
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