Mittwoch, 30. November 2016

Minibarerweiterung

Minibarerweiterung

Da Frau Dinktoc dies erwähnte, die werte Leserschaft allerdings damit wohl weniger anfangen kann

Montag, 28. November 2016

Seltsame Erlebnisse

Da ist man für fast einen ganzen Monat in China (geplant waren zwei Wochen), und schon erlebt man Begegnungen der dritten Art, die verwirrend bis unerklärlich sind.

Beispielsweise in einem amerikanischen Schnellrestaurant einer bekannten Kette mit einem gelben Doppelbogen. Ein kleines Mädchen kam, unter Beobachtung ihres Vaters, zu mir an den Tisch und stellte sich, auf englisch, vor. Sie hatte offensichtlich gut in der Schule aufgepasst und wollte dieses Wissen nun ausprobieren. Gerne habe ich ihr Rede und Antwort gestanden.

Oder die Dame im Hotelfahrstuhl. Offensichtlich beschäftigte sie etwas mit ihrem Mobiltelefon, denn sie starrte angestrengt darauf. Dumm nur, dass die Fahrstuhlwände spiegelnd ausgeführt waren und man darauf erkennen konnte, dass sie vom Medizinalrat ein Foto machen wollte. Was ihr, aus den Augenwinkeln sah ich das, wohl auch gelang. Indes benötigte sie eine Weile dafür, so dass sie es fast verpasste, im richtigen Stockwerk auszusteigen.

Selbiges galt in ähnlicher Weise für eine junge Dame im Bahnhof von Baoding. Als Tipp für sie, wenn sie hier mitliest (was ich bezweifle): Wenn man von europäischen Langnasen Fotos oder Filmchen macht, dann bitte nicht vergessen: die LED auf der Handyrückseite vorher ausschalten! Die geht nämlich immer dann an, wenn man das Motiv anvisiert hat und aufnimmt. Es fällt minimal auf.

Und dann die Episode für die Desensibilisierten (die wissen schon, wer gemeint ist).
In Peking brachte man mich, da mein Flug zurück nach Deutschland morgens um 11 ging, die Nacht zuvor in einem Hotel in der Nähe des Flughafens unter. In der Nähe bedeutet hier: in der Anflugschneise der landenden Flugzeuge. Und zwar in solch Entfernung vom Flughafen, dass man den Maschinen ohne große Anstrengung beim Überflug den Bauch hätte streicheln können. Die Geräuschdämmung des Hotels gegenüber der Außenwelt war relativ gut, man hörte die Maschinen zwar, jedoch nicht in brüllender Lautstärke. Etwa alle drei bis fünf Minuten landete eine Maschine. Zur späten Schlafenszeit nach 23 Uhr wurde der Fluglärm eingestellt.

Kaum klang der Flugverkehr etwas ab, begann allerdings der Geschlechtsverkehr im direkten Nebenzimmer. Glauben Sie mir, es ist kein Spaß, einem kopulierenden chinesischen Pärchen akustisch beiwohnen zu müssen. Viele von Ihnen werden dieses Vergnügen wahrscheinlich noch nicht gehabt haben, damit können Sie sich in die Reihe der Glücklichen einordnen.
Chinesische Kopulationen klingen in etwa so wie das Geräusch bellender Seehunde. Allerdings mit höherer Tonfrequenz, da es das Weibchen ist, die für die Beschallung zuständig ist. Das Männchen gibt lediglich die Taktfrequenz vor. Und hält sich ansonsten akustisch zurück.

Nun liegt man im Bett und kann der Ausdauer chinesischer Männer frönen, Statistiken über die Kopulationsdauer erstellen, oder den Fernseher lauter drehen. Ich entschied mich für letzteres, obgleich mir die chinesische Sprache völlig unverständlich daherkommt. Irgendwann hörten dann auch die Geräusche im Nebenzimmer auf und ich konnte schlafen.

Bis sechs Uhr früh.
Dann startete der Zimmernachbar wieder durch und besorgte seiner Partnerin den Frühfi.. das Frühstück. Dieselbe akustische Untermalung wie in der Nacht, indes war der Herr wohl konditionsmäßig der ganzen Sache nur noch kurzfristig gewachsen und finalisierte, diesmal mit eigener Stimme, innerhalb weniger Sekunden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das einzige Pärchen, das ich später beim Frühstück sah, jenes aus dem Nachbarzimmer war. Während sie ohne äußerliche Zeichen den Frühstücksraum aufsuchte, schlurfte er, ziemlich geschafft, hinterher.

Ich konnte leider nicht mehr sehen, was er zur Stärkung zu sich nahm.

Samstag, 12. November 2016

Die Göttliche Komödie

Nachdem andernorts Kommentare einfach verschwinden wie Schmiergelder auf CDU-Konten oder NSU-Ermittlungsunterlagen, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, hier das ganze Thema erneut aufzugreifen.

Wie wir bereits in Dantes Göttlicher Komödie lesen können, sollen alle, die nun eintreten, alle einen ihre Hoffnung fahren lassen. Desweiteren kann ich mir nur vorstellen, dass einer der Höllenkreise aus Rosenkohl geformt sein muss, denn ein Kreis ist rund. Rund wie Rosenkohl, eine wirklich widerwärtige Art von Pflanze, die bestimmt nicht zum Verzehr erfunden wurde. Nein, das ist die vegane Schlange des Paradieses, die aus demselben vertrieben wurde, die grüne Mamba, deren giftiger Geschmack bereits auf der Zunge die Magenwände darauf vorbereitet, sich auf den Weg nach draußen, an die frische, kalte Umgebungsluft zu machen.

Rosenkohl sind die Kugeln, mit denen die Waffen derer geladen werden, die unschuldige Kinder und Menschen überfallen und mit dem Spruch "Aber die Vitamine!" skrupel- und gefühllos in den Hades der Geschmacklosigkeit schicken.

Ich bin mir auch sehr sicher, öffnete man die Büchse der Pandora, sie wäre mit Rosenkohl gefüllt. Neben dem Toupet Trumps, Hitlers Buch und Frau Araxes Trepanationsbohrer.

Nein, Rosenkohl, sosehr der Name auch etwas anderes versprechen mag, hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Liebreiz von Rosen zu tun. Es ist die Veganisierung des Bösen.

Mittwoch, 9. November 2016

Vorhersagen

"Die Rente ist sicher."

"Die Briten werden nicht den Brexit wählen."

"Trump wird niemals Präsident werden."

"Angela wird nicht noch einmal als Kanzlerin kandidieren."

Oh.

Mittwoch, 2. November 2016

Im Übrigen

ist im Moment alles ganz furchtbar schrecklich.

Schrecklich

Es sieht zwar aus wie ein in unseren Breiten bekannter Hopfen-Smoothie, allerdings bewegen wir uns bei den Rotationen im Biermischgetränkebereich. Ist es in Deutschland noch Fruchtsaft oder Limonade, das beigemischt wird, um die Einstiegsdroge auf 2,5% zu begrenzen, so wird hier offensichtlich Leitungswasser verwendet.

Wie schon gesagt, es ist alles ganz schrecklich.

Mittwoch, 13. Juli 2016

And the fourteenth Winner is...

So. Mittwoch. Tag der Wahrheit, Mitte der Woche und überhaupt Tag, um aus den wenigen handverlesenen Teilnehmern einen Gewinner oder eine Gewinnerin zu küren. Und zwar für den Pokal:

Freitagstexter

So wie es aussieht, hat der Brexit bereits im Freitagstexterlager zugeschlagen. Millionen englischer Leser haben sich bereits abgewendet, die Grenzen dicht gemacht und ihr Pale Ale schützend vor die Grenzen geschüttet. Der harte, europäische Kern ist übriggeblieben, um das zugegebenermaßen schwierige Freitagstexterbild zu betexten. Hierbei hat Frau(?) iGing, wie immer, eine Antwort außer Konkurrenz hinterlassen, womöglich der Absenz eines eigenen Blogs geschuldet. Dann kann man natürlich mehr Zeit an der Schuhbar verbringen und den einen oder anderen Stiefel trinken.

Immer wieder genau hinschauend war Herr Vielfraß, der erkannte, dass hier Beppo Spazzagutti Lederboote verkauft und damit nur marginal bessere Geschäfte als Al Bundy macht.

Der Herr Bee wiederum erkannte im Schuhgeschäft den ersten Mieter des Großstadtflughafens BER, der seine Geschäftsgrundlagen der Eröffnung bereits vor Eröffnung angepasst hat und daher in Kürze nach Brandenburg umziehen wird. Oder sein Urenkel.

Die Frau Dinktoc ist noch komplett dem runden Leder aus dem Eismeer verbunden, hat sie doch das "HUH!" am oberen Bildrand entdeckt. Aber selbst eine Verlängerung kann nicht sofort zu einem Ergebnis führen.

Herr Kulturflaneur traf meinen Geschmack indes sofort, ohne jedoch seine Hand ins Spiel zu bringen. Elfmeterfrei verwandelte er mit seinem ersten Kommentar (wer zu spät kommt, den bestraft das Leben) erfolgreich seine Chance zu einer Siegposition, die er an diesem kommenden Freitag, hoffentlich in blauen Schuhen und mit Wallebart, als neuer Freitagsnexter verteidigen kann.

Herzlichen Glückwunsch!

--------

P.S.: ich gewinne langsam den Eindruck, dass sich das Konzept des Freitagstexters totgelaufen hat. Leider, irgendwie.

Freitag, 8. Juli 2016

Freitagstexter (14)

Der Herr Gulogulo stülpte mir am Mittwoch nonchalant einen Pokal über. Den des Freitagstexters. Danach hörte ich noch dumpf unter der Klangschale ein "so, am Freitag bist du dran", bevor es endgültig Nacht wurde.

Und nun ist es wieder so weit. Der neue

Freitagstexter

steht an. Für all Jene, die durch Zufall hier im Hochsommer hereinschneien, seien die Regeln noch einmal erklärt.

Es gilt, dem unten abgebildeten Foto per Betextung eine neue, lustige Bedeutung zukommen zu lassen. Ab Freitag geht es los, dauert bis Dienstag Nacht, 23:59h. Danach werde ich mich mitsamt der Europäischen Kommission (unter Auslassung der Briten) hinsetzen und ein neues Dekret erlassen, wer am darauffolgenden Freitag die Würde der Ausrichtung des neuen Freitagstexters übernehmen darf.

So, was vergessen? Ach ja, das Bild:

Freitagstexter001.jpg

Und jetzt: Feder frei!

Donnerstag, 2. Juni 2016

Mathematik mal anders

Und wieder einmal schaffte es eine Spammail unbeschadet am Filter vorbei in den Posteingang. Beim Durchlesen fiel mir dann die mathematische Kernkompetenz des Verfassers ins Auge. Neben der Tatsache, dass man mich wohl zum Eröffnen mehrerer Bankkonten überreden wollte. Doch hier der Text:


Hallo xxxxxxxxx,

Mein guter alter Freund Jack McGuinness hat
eine neue APP entwickelt, die es dir

ermöglicht dein Konto in 7 Tagen zu verdoppeln!

‣ Klicke hier um dein Konto zu verdoppeln

Verdammt, einige Leute verdoppelten ihr Konto
schon am zweiten oder dritten Tag!

Manche vervierfachten es sogar! Hier ist die
Challange für dich:
"Verdopple deine Kohle in 7 Tagen durch
die Nutzung der Legacy App oder ich bezahle

dir €10,000!";

‣ Klicken hier um deinen Account zu verdoppeln

P.S. Ich platzierte €500 letzten Freitag und
heute hab ich schon €3716 Profit, das ist

nicht nur verdoppelt, sondern sogar vervierfacht



Ich werde wohl meine nächste Gehaltsforderung mit obiger Berechnung beim Vierfachen ansetzen.
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Ist ja klar. Es gibt immer wieder Beschwerdefälle in der Praxis. Diejenigen, die überlebten. Die dürfen sich dann schriftlich auslassen, und zwar an pathologe Kringel-A gmail Fliegenschiss com. Wer mir Werbung schickt, bekommt allerdings eine kostenfreie Vasektomie ohne Betäubung mittels eines stumpfen Eierlöffels.

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