Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gedanken (6)

Die Menschheit setzt der Schöpfung die Krone auf, steht in der Bibel. Oder so ähnlich.
Für mich ist die Zivilisierung des Menschen ja erst dann eingetreten und abgeschlossen, wenn auf der Hochzeit der Päpstin ihr und ihrer Gattin ein saudischer Markenwhisky kredenzt wird.

Und was die drohende Islamisierung des Abendlandes betrifft, wogegen so viele intelligente(?) Menschen auf die Straße gehen: mich ängstigt mehr die drohende Cocacolaisierung der gesamten Welt, angefangen mit dem TTIP. Das bricht uns eher das Genick als ein paar Religionsanhänger, die ihr Grundrecht auf freie Religionsausübung wahrnehmen wollen. Und was die Extremisten betrifft: die gibt es hüben wie drüben. Ich denke da nur an den Zölibat, beispielsweise.

Noch Fragen?

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Wirres (22)

Ich frage mich ja manchmal, ob Österreicher aufgrund ihrer Sprachvariationen den folgenden Satz mit drei bis fast viermal demselben Wort sagen können?

"Dieses Jahr zahlen wir dem Erntehelfer sein Gehalt im Weinlokal".
Aufgrund des Internets bleibe ich auch nicht davon verschont erfahren zu müssen, dass sich die Bayern nicht zu blöde sind, aus dem Fenster zu lehnen und zu fordern, dass in Zuwandererfamilien zuhause deutsch gesprochen werden soll. Gefordert von einem nach und nach zugewanderten Volk, das selbst noch nicht einmal die deutsche Sprache beherrscht. Wie sollen es dann die Zuwanderer aus Europa schaffen? Oder besser noch: wieviele Zuwanderer aus Sachsen leben inzwischen überall in Deutschland, die es nun zu missionieren gilt?

Freitagstextergewinnerehrung (12)

So. Drüben wurde der Freitagstexter ausgerichtet, drüben findet daher auch folgerichtig die Gewinnerehrung statt.

Geschenke, Kommentare und Bargeld können aber auch hier hinterlassen werden.

Freitag, 5. Dezember 2014

Freitagstexter (12)

Hachz. Aufgrund der hiesigen letzten Zuckungen des Plattformbetreibers wird der nächste

Freitagsbanner

eben im Zweitwohnzimmer ausgetragen werden. Bitte klicken Sie rüber und kommentieren Sie dort.

Edit: aufgrund der Anmeldefrist drüben dürfen auch hier Kommentare hinterlassen werden. Ich hoffe, dass ich zur Gewinnerermittlung Zugriff habe.

Freitag, 28. November 2014

Gedanken (5)

Heute ist also "Schwarzer Freitag", wie ich im Internet erfahren durfte ist das ein Tag, an dem Online-Shops Prozente auf Ihr Angebot geben. Übernommen aus den USA, wo dieser Tag der Brückentag nach Thanksgiving ist. Wieder eine fragwürdige "Tradition", die man zur Umsatzsteigerung von dort importiert.

Apropos Umsatz und Werbung. Seit kurzem kann ich in meiner neuen Unterkunft auch das zweite deutsche Fernsehprogramm empfangen. Durch die Zeitverschiebung gerate ich meist ins Vorabendprogramm. Und musste feststellen, dass die Werbung dort inzwischen sehr einseitig geworden ist. Während im arabischen Raum ein bunter Mix aus Reinigungsmitteln, Autos und Fastfoodbuden gesendet wird, ist es im deutschen Fernsehen fast ausschließlich Werbung für Medikamente. Ist das nun zielgruppenspezifische Werbung oder schon Beeinflussung in Richtung Medikamentenabhängigkeit?
Ein schönes Beispiel ist dabei ein Präparat, welches mit dem Slogan "Nachts nicht mehr müssen müssen" daherkommt und sich rühmt, keinen Einfluss auf die Sexualfähigkeit zu haben. Dabei werden Bilder von alten Menschen gezeigt. Das kann für mich nur bedeuten, dass damit dann garantiert nachts überhaupt nichts mehr läuft. Weder aus der Blase, noch im Bett. Denn Vi4gr4spuren sind dann auch nicht enthalten. Schade eigentlich. "Nachts wieder können können" wäre demnach hilfreicher.

Donnerstag, 20. November 2014

Weihnachtsgedicht 2014

Nachdem ich bei Frau Sisipussy im Kommentar ein Gedichtchen hinterließ, dachte ich mir, dass ich die Gelegenheit beim Schopfe packen sollte und das diesjährige (und damit das zweite in diesem Blog) Weihnachtsgedicht online stellen könnte. Ein wenig früh für Weihnachten, ich weiß, aber auch um Wochen schon verspätet, wenn ich mir die Lebkuchenschachteln in den Supermärkten so anschaue.

Weihnachten 2014

Sieh, es ist schon wieder Zeit,
hier und auch im Rest des Ländle,
dass die Menschen, glühweinbreit,
torkeln durch die Weihnachtsstände.

Wochenlang schon gibt's bei Lidl,
Aldi, Rewe und Tegut
Printen, Sterne und und Powidl -
zuckerhaltiges Fest-Food.

Im Radio dudelt "Last Christmas"
dauerschleifig schon ins Ohr,
zum Herzinfarkt an Mary Lichtmess
fressen wir uns jetzt schon vor.

Und die Jagd nach den Geschenken
hebet jetzt bereits schon an,
Socken, Schlips und auch Getränken¹
eingebunkert, heimgefahr'n.

Bald schon sucht man auch nach Puten,
groß und fett müssen die sein,
Klöße auch, aber die Guten,
alles in die Kühltruh' rein.

Ommas Seife, Oppas Zichten²
kommen dann auch noch dazu,
glücklich, wenn wir Parfum sichten
für Uschi, die blöde Kuh.

Weihnachtsmärkte, voll mit Glühwein,
Pommes, Crèpes und Körriwurst³
helfen Hunger zu vernichten,
löschen manchmal auch den Durst.

Gestern waren wir noch schwimmen,
nackt und schwitzend dort am Strand.
Heute gibt es kein Entrinnen
vor chines'schem Weihnachts-Tand.

Und es wird wie immer laufen
hin bis an den letzten Tag:
immer müssen wir noch kaufen,
was vergessen wohl sein mag.

Lange Schlangen an den Kassen
dass wir uns ganz sicher sind:
heute noch das Geld verprassen,
da morgen schon der Krieg beginnt.

Und sofort im Neuen Jahr
kommt er wieder, dieser Schwur:
Weihnachten in diesem Jahr
mach' mer nimmer die Tortur!


----
¹ Aus Reimgründen musste das sein
² Zichten = Zigaretten
³ Künstlerische Freiheit

Mittwoch, 19. November 2014

Gedanken (4)

Wie oft passiert es wohl, dass Bonmots falsch zitiert werden? Ich denke, sehr oft. Aber mir passiert das nie. Ich wurde als Kind ja auch nicht mit der Pudelklammer gebeutelt. Und man hat mich damals nicht mit dem Barte ausgeschüttelt. Nein, ich war immer ein wohlbehütetes Kind, das ab und an aber auch mal eine Mütze aufsetzen musste.

Später, als ich in der Schule für das Kleben lernte und nicht für die Schuhe, fügte ich anderen zu, was ich wollte, das man mir tue.

Und jetzt, im Alter, wasche ich meine Enten in Unschuld, wie auch ich früher gewaschen habe mein Ende in Unschuld. Also beim ersten Mal. Danach waren es ja lediglich Wiederholungen. Und erwische mich immer öfter bei Überlegungen, wie wohl Radierer aussehen, wenn man sie von unten betrachtet. Als Torfatmer mit Fichtenholzanzug.

Donnerstag, 13. November 2014

Wirres (21)

Die Gauckler tanzen auf dem Marktplatz der Eitelkeiten den Kriegstanz. Durchs wilde Kurdistan, Karl May wäre begeistert.

Und sonst? 25 Jahre nach der Einheit haben wir blühende Landschaften: Unkraut wuchert und blüht über Ruinen ehemaliger Fabriken. Es trifft immer irgendwie ein, manchmal aber anders, als gedacht.

War nicht neulich auch Tanksgiving? Habe gar nicht gelesen, dass die ersten Leoparden an die Saudis ausgeliefert wurden.

Dieses Jahr ist fast rum, gab gar keine Vogelschweinefischgrippe diesmal, aber mit Ebola hat man ja einen würdigen Ersatz gefunden.

Donnerstag, 6. November 2014

Wirres (20)

Eichen können Bäume sein. Oder kleine Eier.

Und von Eichen kommt man zu Eichenprozessionsspinnern. Die sind gefährlich, weil sie Hautirritationen auslösen können. Allgemein können ja Prozessionsspinner Irritationen auslösen. Auch bei Nichtgläubigen.

Apropos Glaube: Der Glaube bedeutet, etwas nicht zu wissen. Was weiß aber die Kirche, was sie mit Glauben zu verschleiern versucht?
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Ist ja klar. Es gibt immer wieder Beschwerdefälle in der Praxis. Diejenigen, die überlebten. Die dürfen sich dann schriftlich auslassen, und zwar an pathologe Kringel-A gmail Fliegenschiss com. Wer mir Werbung schickt, bekommt allerdings eine kostenfreie Vasektomie ohne Betäubung mittels eines stumpfen Eierlöffels.

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