Freitag, 30. Juli 2010

Freitagstexter (2)

Mittels meiner beiden angegrünten linken Daumen musste ich Hern Herrn RomeoMikeZulu erklären, wie man am besten eine ungeschlechtliche Vermehrung betreibt, schon dankt er es mir mittels eines Pokals, der mein Kellerlabor schmücken wird. Er passt übrigens gut zum ersten Pokal, den ich im Januar einheimste. Jetzt obliegt mir also schon wieder die schwierige Aufgabe, ein Bildchen hervorzukramen, welches die Resthirne der hier Lesenden an die Kapazitätsgrenze bringen wird, um wenigstens ein Wort krammatikahlisch gorreggt zu schreiben. Neben der unlösbaren Aufgabe der originellen Bildunterschrift übrigens. Die Regeln dafür kopiere ich mal schnell hierher:

Freitagsbanner
Der aktuelle Ordensträger wählt ein Bild (s.u.) und gibt es am Freitag nach seiner Amtseinführung zum textlichen Beschuss frei. Am darauffolgenden Mittwoch wird die Nachfolge verkündet. Die Auswahl erfolgt nach subjektiv messbaren Kriterien. Eine Liste bisheriger Ordensträger und Pokalistinnen finden Sie in der Chronik.

Auch diesmal mache ich es Ihnen wieder leicht und veröffentliche ein selbstgemaltes Bild aus meiner Zeit als Doktor in Afrika. Jedweder Blödsinn Kommentar wird gewertet!

Freitagsbild2

Montag, 19. Juli 2010

Ausfall

Kann man eigentlich über jeden Scheiß bloggen? Ich finde: ja.

Im Hause des Pathologen entschieden sich die XX-Chromosomenträger vor kurzem dafür, mal kräftig in die Kiste für Mandelentzündung und Scharlach zu greifen. Soll sich ja stimmlich, speziell bei XX, geräuschmindernd auswirken. Hat sich auch. Leider nur kurzzeitig.

Die XY-Träger wurden indes verschont, einerseits durch muttermilchige Immunisierung, andererseits durch einfache Ignoranz des Themas. Allerdings ebenfalls nur kurz.

Nun begab es sich aber beim Frühstück, da der Herr Medizinalrat persönlich sich dafür entschied, einem drückenden Wind Auslauf zu gewähren. Leise natürlich, denn sonst kann man die Schuld ja nicht per strafendem Blick delegieren. Leider begab es sich aber just zu diesem Zeitpunkt auch, dass genau dieser Wind sich, nach einer morgendlichen, kurzen, aber prägnant flüssigen Schüsselsitzung, der keinerlei Bedeutung beigemessen wurde, dafür entschied, der luftigen Teile nur wenige, gegen null gehende, Elemente beizumischen. Vielmehr konstituierte sich dort schwer Greifbares und verursachte kurzfristig ein weiches, wenn auch sehr warmes Gefühl in der Unterbuxe. Nachdem nun die Füllstandsanzeige schlagartig auf "aber hallo!" gesetzt wurde, blieb nur eine kurzfristige Unterbrechung des Fühstücks übrig, um sich sogleich in der Badewanne einer größeren Taufaktion zu unterziehen. Lediglich der heilige Geist fehlte, auch beim Glockengeläut blieb es eher still.

Nachdem einige weitere Blähungen sich dem Beispiel der ersten anzuschicken drohten, blieb der Herr Medizinalrat heute einmal der Praxis fern. Aber morgen, da geht es dann mit alter Frische und neuem Sektkorken der Arbeit wieder entgegen.

Montag, 12. Juli 2010

Ärztlicher Rat

Liebe Holländer,

ein Weltmeisterschaftsfinale gewinnt man, indem man wemigstens ein Tor mehr als der Gegner schießt. Während der normalen Spieldauer.

Und nicht, indem man mehr gelbe Karten sammelt. Auch, wenn diese farblich so gut zu den eigenen Autokennzeichen passen.

Dienstag, 6. Juli 2010

Augenärztliche Praxis

At the 2007 World Women's Conference the first speaker, from England , stood up: "At last year's conference we spoke about being more assertive with our husbands. Well, after the conference I went home and told my husband that I would no longer cook for him and that he would have to do it himself. After the first day I saw nothing. After the second day I saw nothing. But after the third day I saw that he had cooked a wonderful roast lamb." The crowd cheered. The second speaker, from America , stood up: "After last year's conference I went home and told my husband that I would no longer do his laundry and that he would have to do it himself. After the first day I saw nothing. After the second day I saw nothing. But after the third day I saw that he had done not only his own washing but my washing as well." The crowd cheered. The third speaker, from Nigeria , stood up: "After last year conference I go house and tell my husband say I no go cook again, cleaning or go market for am again, and dat he go dey do am by imsef. After the first day I no see anytin. the second day sef, I see notin.But after the third day, as the swelling begin go down, I start to see small small from my left eye..."

Sonntag, 4. Juli 2010

Fragen der Menschheit (2)

Wenn man so als Mann seinen Schnipperdillerich "Amts" nennt, kann man dann von Amts wegen Geschlechtsverkehr mit seiner Partnerin verlangen?

Und wieso heißt das Geschlechtsverkehr, wenn er doch gut ist?

Wie ist erste Frage bei Guido anzuwenden? Spielt er allabendlich mit seinem Partner seine Amtseinführung durch?

Montag, 28. Juni 2010

Definitionssache (9)

Ein Bindestrich ist ein Satzzeichen und nicht der Arbeitsplatz menstruierender Prostituierte.

Ein Spiralnebel entsteht im All und nicht bei verhütenden Frauen während einer überdruckbedingten Menstruation.

Eine Achterbahn bietet meist mehr als acht Plätze an.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Schwarz-Gelb

Diese aktuelle Zusammenstellung seltsamer Figuren im Berliner Reichsparteitag dient ja angeblich der Regierung Deutschlands. Ein seltsam heißluftgefülltes Gebilde, das nach außen spart, damit es sich im Innrern weiter ausdehnen kann. Energieerhaltungssatz: nichts geht verloren, es ändert lediglich den Aufenthaltsort. Gilt beim Geld übrigens ebenso. Wie nennt man das nun?

Ah ja, Koalition. Jetzt stellen wir uns mal ganz dumm, also auf Augenhöhe der Abgeordneten, und zerlegen das Wort einmal. Co ist aus dem Lateinischen und bedeutet "zusammen". Kopulation ist beispielsweise so ein Wort, wobei man zusammen was mit dem Pullermann macht. Koalition bedeutet Zusammenschluss. Alitio, da kommt bestimmt auch der Begriff Allianz her, also nicht die Versicherung. Eine Koalition ist hernach also ein zusammengeschlossener Zusammenschluss.

Nun arbeiten die Politiker ja alle zusammen, um Deutschland zu regieren. Sagen sie zumindest. Arbeiten heißt ja im Lateinischen "labora", wer kennt nicht den Spruch "Bete und arbeite", also "Ora et labora"? Zusammenarbeiten bedeutet danach kollaborieren. Und da liegt der Knackpunkt.

Denn zum einen steckt darin auch noch der negativ besetzte Begriff des Kollaborateurs, also dessen, der mit dem Feind zusammenarbeitet. Was uns die Regierung ja immer wieder aufs Neue beweist. Außer, man ist Bankenchef. Und zum anderen steckt darin der Begriff laborieren, also versuchen. Und das kann man auch als wahr hinnehmen. Da wird viel versucht und viel gescheitert.

Und wenn man ganz genau hinsieht, sieht man sogar die Zukunft in diesem Wort. Kollabieren nämlich.

Qatarisches Origami

Wir falten uns einen Kleintransporter.

Origami

Sonntag, 13. Juni 2010

Schwangerschaftstipp

Sie sind eine Frau, wünschen sich nichts sehnlicher als ein Baby, aber es klappt irgendwie nicht? Dann fangen Sie am besten eine Affäre mit Herrn Unverhofft an.

Denn Unverhofft kommt oft.
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Medizinalrat Prof. Dr. von Pé

Die Praxis für Blog-Irrungen und Blog-Irre

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Freitagstexter (2)
Mittels meiner beiden angegrünten linken Daumen...
pathologe - 29. Jul, 22:53
vielleicht habe ich mich...
vielleicht habe ich mich ein wenig schlecht ausgedrückt: warm...
oberansicht - 29. Jul, 16:32
Gäbe
es noch einen Computer dazu, so hieße der bestimmt...
pathologe - 29. Jul, 14:57
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kaiser sisi - 29. Jul, 14:53
Ein
typischer Globalisierungsfolger.
pathologe - 29. Jul, 14:48

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Ist ja klar. Es gibt immer wieder Beschwerdefälle in der Praxis. Diejenigen, die überlebten. Die dürfen sich dann schriftlich auslassen, und zwar an pathologe Kringel-A gmail Fliegenschiss com. Wer mir Werbung schickt, bekommt allerdings eine kostenfreie Vasektomie ohne Betäubung mittels eines stumpfen Eierlöffels.

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